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Success Story · GovTech

Elektronisches Immobilienregister (EING)

Wie ein automatisiertes Workflow-Ökosystem die Immobilienverwaltung in die Echtzeit-Ära katapultiert

Von Wochen auf 1 Tag
Reduzierung der Eintragungszeit im Grundbuch bei fehlerfreien Datenströmen.
Hybride Cloud
Kubernetes- und Docker-Umgebungen kombiniert mit Windows-Servern für ArcGIS.
ArcGIS-Kopplung (Ziel)
Technisch vorbereitete Echtzeit-Plausibilitätsprüfung zwischen Sach- und Geodaten.

Die Herausforderung: Die Blockade des Immobilienmarktes

Ein Hauskauf ist für viele Menschen die wichtigste finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Doch wenn der Weg zum Eigentum über wochenlange behördliche Eintragungsfristen, postalische Anträge und getrennte Sach- und Geodatensysteme führt, leidet der gesamte Wirtschaftskreislauf. Ineffiziente Grundbuchprozesse bremsten Banken, Notare und Käufer gleichermaßen aus und bargen zudem rechtliche Risiken, da beschreibende Daten (Eigentumsverhältnisse) und geoinformatische Kartendaten (Flurstücke und Grenzen) asynchron gepflegt wurden.

Das Ziel war klar: Alle analogen, regional zersplitterten Registrierungsschritte mussten in ein hochverfügbares, browserbasiertes Echtzeit-Transaktionsportal überführt werden.

Die Transformation: Cloud-Native Architektur trifft auf Geodaten

TIGRA übernahm diese anspruchsvolle Entwicklungsaufgabe und konzipierte das EING als hochmoderne, modulare Schichten-Architektur:

Automated Decision Engine

Das Herzstück bildet ein regelbasiertes Validierungs-System, das Antragsdaten im System automatisiert prüft und formal fehlerfreie Transaktionen vollautomatisch ohne manuellen Eingriff eines Sachbearbeiters freigibt.

Modulares Ökosystem

Die Plattform gliedert sich in spezialisierte Teilsysteme wie INYER (Kernregistrierung), FFORG/MEHET (landwirtschaftliche Fachverfahren), INTEG (Business-Integration) und KADAT (zentrales Stammdatenmodul).

ArcGIS-Integration (Zielbild)

Das System ist für die direkte Kopplung der Sachdaten mit geoinformatischen Kartendaten (ArcGIS) vorbereitet, um Fehler und Grenzstreitigkeiten künftig bereits bei der Antragstellung auszuschließen.

Hybride Cloud-Infrastruktur

Die Anwendung läuft virtualisiert über Kubernetes- und Docker-Umgebungen, kombiniert mit Windows-Servern für ArcGIS und gesichert durch HashiCorp Vault sowie Scality Object Storage.