Die Herausforderung: Datensilos und fragmentierte Strukturen
Vor der Einführung des KSZDR (Entscheidungsgrundlagen für Personalentscheidungen der Regierung) waren die Personaldaten der öffentlichen Verwaltung in Hunderten von voneinander getrennten Fachsystemen und organisatorischen Silos gespeichert. Jede Organisation verwendete eigene Datenstrukturen, Fristen und Aktualisierungszyklen, was zu einer erheblichen Fragmentierung der Daten führte. Eine einheitliche, zuverlässige und aktuelle Personal-Datenbank auf Regierungsebene („Single Source of Truth“) stand nicht zur Verfügung.
Zudem war der Datenaustausch durch Medienbrüche sowie Excel-basierte und manuelle Abgleichprozesse belastet. Dies verlängerte die Erstellung von Berichten um Wochen, erhöhte das Fehlerrisiko und behinderte eine schnelle, auf Echtzeitdaten basierende Personalpolitik. Um diese Situation zu beheben, beauftragte der Staat TIGRA mit der Entwicklung des KSZDR – der Schaffung einer zentralen, modularen und hochverfügbaren Konsolidierungsplattform.
Die technologische Transformation
TIGRA hat das KSZDR-System als modulare Softwarearchitektur umgesetzt, die den gesamten Datenlebenszyklus abdeckt:
Schnittstellenbasierte Integration
Strukturierte XML-Datenströme über SFTP und Webdienste. PostgreSQL-Datenbanken gewährleisten die konsolidierte Speicherung.
Keycloak SSO & LDAP-basierte Sicherheit
Single Sign-On (Keycloak SSO) und strenge LDAP-basierte Berechtigungsrollen (RBAC) gewährleisten den Schutz der besonders sensiblen Personendaten der öffentlichen Verwaltung.
Hybride Methodiken
Entsprechend den vertraglichen Rahmenbedingungen sorgte bei stabilen und im Voraus festgelegten Anforderungen das traditionelle Wasserfallmodell für eine lückenlose Dokumentation, während wir bei sich dynamisch entwickelnden Anforderungen das agile Scrum-Framework einsetzten (kurze Iterationen, Sprint-Planungen, Demos, Feedback).